Rolf König
2. Juli 2017

Trainieren und lebenslang profitieren

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Auch nach 10 Jahren wirkt sich Gehirntraining positiv aus

In den letzten Jahren hat sich die Wissenschaft verstärkt mit dem Thema Gehirntraining auseinandergesetzt. Insbesondere durch die bahnbrechende Forschung der Wissenschaftlerin Doktor Susanne Jaeggi konnte die Wirksamkeit von Gehirntraining nachgewiesen werden. Von großer Bedeutung ist jedoch auch die Frage, inwiefern die Wirkung von solch einem Training langanhaltend ist.

Eine im Januar 2014 im Journal of the American Geriatric Society erschienene Studie ergründete den Effekt von Gehirntraining über einen Zeitraum von 10 Jahren. In der Studie untersuchte der Wissenschaftler George Rebok 2832 Teilnehmer, die im Durchschnitt 74 Jahre alt waren.

 

Das Gehirn wächst

 

Studienteilnehmer erhielten über einen Zeitraum von 5 bis 6 Wochen in 10 Sitzungen kognitives Training. Speziell wurden folgende Fähigkeiten trainiert:

 

  • Gedächtnis: Studienteilnehmer erhielten Anweisungen, wie es einfacher fällt, sich Dinge einzuprägen. Diese Techniken werden auch Mnemotechniken genannt.

  • Schlussfolgerndes Denken: Dabei wurde die Fähigkeit trainiert, Muster in Zahlenreihen zu erkennen.

  • Verarbeitungsgeschwindigkeit: Die Verarbeitungsgeschwindigkeit wurde trainiert, indem Studienteilnehmer in einer sich stetig verkürzenden Präsentationsdauer nach bestimmten Stimuli Ausschau halten mussten.

 

Vielversprechende Ergebnisse und Langzeiteffekte

 

10 Jahre später wurde untersucht, ob Effekte des Trainings auch noch nach Jahren sichtbar sind. Verglichen wurden die trainierten Studienteilnehmer mit Personen, denen kein Gehirntraining zuteilwurde. Der Nutzen von Gehirntraining zeigte sich in folgenden Bereichen:

 

  • Die Schlussfolgerungsfähigkeit war bei Studienteilnehmern, die an Gehirntraining teilgenommen haben, signifikant höher als bei Personen, die nicht trainiert haben.

  • Studienteilnehmer, die am Gehirntraining teilgenommen haben, zeigten auch nach 10 Jahren eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit, als Personen, denen kein Training zuteilwurde.

  • Die Personen, deren Gehirn trainiert wurde, berichteten nach 10 Jahren von weniger Einschränkungen in ihrem Alltag, als Personen, die sich in der Kontrollgruppe befanden.

 

10 Jahre später fit

 

Die Studienergebnisse sind äußerst vielversprechend, schließlich waren die Studienteilnehmer zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung im Durchschnitt bereits 84 Jahre alt, also in einem Alter, in dem viele Personen bereits unter den Folgen des Alterns leiden. Bedeutend ist folglich, dass sich die Effekte des Trainings nicht nur auf Dimensionen beziehen, die dem Training ähnlich sind, sondern auf Aktivitäten des täglichen Lebens erstreckt.

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  • Rolf König
    13. Sep. 2017

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  • Rolf König
    10. Sep. 2017

    So können Sie Ihr Demenzrisiko senken Die genaue Ursache von Demenz ist unklar. Aus diesem Grund tun sich Wissenschaftler aus der ganzen Welt schwer, ein Heilmittel gegen diese Plage zu finden. Sie suchen ununterbrochen nach Einflussfaktoren, die die Entwicklung dieser Krankheit begünstigen oder, umgekehrt, verhindern können und werden glücklicherweise immer wieder fündig. So konnte eine neue Studie erst vor Kurzem bedeutende Einflussfaktoren herausfiltern. Gute Nachricht für uns: Einige von ihnen haben wir selbst in der Hand. Diese Umstände können Demenzentwicklung begünstigen Forscher der John Hopkins University (Baltimore, USA) haben Daten von 15.744 Studienteilnehmern analysiert, um diverse Risikofaktoren genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Probanden wurden zu Beginn der Studie in 1987 im Alter von 45 bis 64 Jahren rekrutiert. Die Teilnehmer wurden 23 Jahre lang beobachtet und medizinisch untersucht. In dieser Zeit erkrankten 1.516 von ihnen an Demenz. Der größte Risikofaktor für die Erkrankung ist, wie erwartet, das steigende Alter, dicht gefolgt vom APOE4-Gen, dessen Träger als besonders alzheimergefährdet gelten. Dies sind die beiden größten Risiken, auf die wir leider keinen Einfluss nehmen können. Die Forscher haben auch regulierbare Faktoren identifiziert: Rauchen und Bluthochdruck sind einige der größten Feinde der Gesundheit unseres Gehirns. Auch Bildung und mentale Aktivität stellen laut der Studie einen Hebel dar, mit dessen Hilfe wir Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen können. Bleiben Sie gesund in jedem Alter Diese Entdeckungen sind mehr als vielversprechend: Wir selbst haben es zu großem Teil in der Hand, ob wir auch im Alter fit bleiben, oder, von Demenz gezeichnet, die schönsten Erinnerungen unseres Lebens und unsere Selbstständigkeit verlieren. Ein effektives und wissenschaftlich fundiertes Gehirntraining eignet sich besonders gut, um das Gehirn zu fordern und auch im Alter geistig fit zu bleiben. Das Gehirntraining von NeuroNation orientiert sich an den neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung und passt sich stets Ihren Fähigkeiten an. 12 Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben bereits das Gehirntraining von NeuroNation für sich entdeckt und uns ihr Vertrauen geschenkt. Vergessen auch Sie Ihre Gesundheit nicht und schenken Sie sich eine gesunde und glückliche Zukunft. Discount-Code für Ihre Kunden: AKTIVERGEIST (Rabatt 30%)
  • Rolf König
    27. Aug. 2017

    So schwächt Stress unsere Emotionskontrolle ab Wie würden Sie darauf reagieren, wenn Sie im Einkaufszentrum zufällig von jemandem geschubst fühlen? Vermutlich würden manche von uns einen negativen Beigeschmack weitertragen, andere hingegen nur kurz mit den Schultern zucken und weiterlaufen, denn – sie lassen los. Solche Situationen sind trotz ihrer Alltäglichkeit mit einer ganzen Reihe an kognitiven Funktionen verbunden: Aufmerksamkeit, Flexibilität und Kontrolle. All diese so genannten exekutiven Funktionen sorgen für die Regulation unserer emotionaleren Reaktionen auf aufwühlende Stimuli. Manchmal scheinen aber alle drei nicht in der Lage zu sein, unsere Emotionen im Zaum zu halten. Dann reagieren wir auf einen Reiz anders, als wir es eigentlich möchten, und bereuen es später. Welche Faktoren gefährden die Stärke unserer Emotionskontrolle? Forscher der New York University haben die Wichtigkeit dieses Problems erkannt und sind der Frage auf den Grund gegangen, welchen Einfluss Stress auf unsere Emotionskontrolle hat. Dazu haben sie ein zweistufiges Experiment durchgeführt. Am ersten Tag wurden alle Teilnehmer darauf konditioniert, beim Anblick von bestimmten Bildern (beispielsweise Spinnen oder Schlangen) eine emotional aufwühlende Reaktion zu verspüren. Daraufhin besuchten alle Experimentteilnehmer einen Workshop zur Stärkung der Emotionskontrolle, der die emotionale Reaktion auf die schmerzvolle Assoziation mit Spinnen- und Schlangenbildern mildern sollte. Am nächsten Tag wurden die Probanden in zwei Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe wurde das Stressniveau der Teilnehmer künstlich gehoben, indem sie gebeten wurden, ihre Hand für 3 Minuten in eiskaltes Wasser zu legen, eine Prozedur, die – studienbewiesen – zur Erhöhung des Stresshormons Kortisol im Blut führt und dadurch den Grad der Stressempfindung misst. Die zweite Gruppe hingegen legte ihre Hand für 3 Minuten in lauwarmes Wasser. Danach wurden allen Studienteilnehmern erneut Spinnen- und Schlangenbilder gezeigt. Es hat sich herausgestellt, dass die zweite Gruppe viel besser die am Tag davor gelernten Strategien anwenden konnte, als die gestresste Gruppe, und dadurch ihre Emotionen im Griff hatte. Stress bekämpfen und entspannt und glücklich durchs Leben gehen Diese Studienergebnisse zeigen, dass wir unsere emotionalen Reaktionen unter Stress viel schlechter kontrollieren können. Das erklärt, warum wir nach einem anstrengenden Arbeitstag so oft ungeduldiger mit unseren Nächsten sind, als wir es gerne sein würden. Wissenschaftler konnten ebenfalls feststellen, dass regelmäßiges Training die Emotionskontrolle langfristig steigern kann. Laut einer im Jahr 2013 veröffentlichten Studie können wir mit Hilfe von wissenschaftlichem Arbeitsgedächtnistraining unsere Emotion besser regulieren und somit unser Wohlbefinden – und das Wohlbefinden unserer Familie – steigern. Das Gehirntraining von NeuroNation verbessert wissenschaftlich nachgewiesen Ihr Arbeitsgedächtnis und stellt somit eine effektive und zeitsparende Möglichkeit dar, Ihre Emotionskontrolle zu stärken. Fangen Sie gleich mit Ihrem Training an und bleiben Sie glücklich und entspannt. Discount-Code für Ihre Kunden: AKTIVERGEIST (Rabatt 30%)