Rolf König
6. Aug. 2017

Das kann unser Gehirn wirklich

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Wissenschaftler decken neue Geheimnisse unseres Gehirns auf

 

Für unsere Leser wird es kein Geheimnis sein, dass das ganze Informationsverarbeitungssystem unseres Gehirns auf unzähligen „Rechenoperationen“ zwischen den Neuronen basiert. Diese komplizierten Strukturen ähneln stark einem Baum: Der Zellkörper ist mit dem Stamm des Baums vergleichbar, die Dendriten empfangen Informationen von anderen Neuronen, ähnlich wie Äste und Blätter das Sonnenlicht, und der Axon ist über synaptische Verbindungen mit anderen Zellen verwurzelt.

Die Äste eines jeden Neurons sind mit den Wurzeln des nächstgelegenen Neurons verbunden, dies macht den Informationstransfer zwischen den Zellen möglich. Aufgrund dieser Aufgabenverteilung wurde bisher angenommen, dass die gleichzeitige Aktivierung des Zellkörpers eines Neurons und des Axons eines anderen die wichtigste Rolle für effektives Lernen spielt, während die Dendriten „nur“ für den Empfang der Informationen zuständig sind.

 

Unser Gehirn kann mehr: Neue Studie liefert überraschende Ergebnisse

 

Eine frisch veröffentlichte Studie der University of California revolutioniert diese Vorstellung. Forscher konnten zeigen, dass der Informationstransfer durch die „Äste“ des Neurons kein passiver Transferprozess ist. Die Dendriten beteiligen sich aktiv an der Verarbeitung der Signale, sodass Lernen sogar ohne direkter Beteiligung des Zellkörpers möglich ist.

Warum ist diese Entdeckung so wichtig? Hierfür gibt es mehrere Gründe. Erstens machen die dendritischen Zellen 90% der grauen Materie unseres Gehirns aus, sodass von nun an klar ist, dass der größte Teil unseres Gehirns nicht nur passiv Informationstransfer betreibt, sondern auch ständig mit diesen Informationen interagiert und lernt. Die ständigen Prozesse in unserem Gehirn sind also 10x intensiver und zahlreicher, als die Wissenschaftler es sich vorstellen konnten.

 

Der zweite Grund liegt in der Natur der Dendriten selbst. Im Gegensatz zum Zellkörper, der Informationen nach dem „digitalen“ Prinzip „Alles oder nichts“ verarbeitet (entweder entsteht daraus ein Signal und wird an die nächste Zelle weitergegeben oder der elektrochemische Impuls reicht dafür nicht aus), sind die dendritischen Zellen viel flexibler. Zusätzlich führen sie analoge „Berechnungen" durch und können somit mehr unterschiedliche Operationen bewältigen.

Diese Entdeckung bringt, ohne Zweifel, viele revolutionäre Veränderungen mit sich. Die Wissenschaftler werden diese Erkenntnisse weiter erforschen, damit neue Technologien, wie der Quantencomputer, aber auch die Vorbeugung und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen davon profitieren können

 

 

 

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Aktuelle Beiträge
  • Rolf König
    13. Sep. 2017

    Nachmittagsschlaf hilft gegen Burnout Vom Nutzen des gesunden Schlafs könnten viele Wissenschaftler ein Lied singen. Eine der Strophen würde dabei zweifellos von Aufmerksamkeit und der Konsolidierung von neuem Wissen handeln, das im Schlaf verarbeitet und langfristig gespeichert wird. Diese Erkenntnisse basieren auf Studien, die die kognitive Leistung von Teilnehmern an zwei aufeinander folgenden Tagen verglichen haben: mit oder ohne ausreichend Schlaf dazwischen. Es hat sich dabei wenig überraschend herausgestellt, dass Schlaf eine entscheidende Rolle für unsere alltäglichen Lernerfolge spielt. Ebenfalls seit Langem ist bekannt, dass die Verbindungen zwischen unseren Neuronen im Schlaf „gereinigt“ und gestärkt werden. Unklar blieb bis heute jedoch, ob diese Effekte ausschließlich für den langen nächtlichen Schlaf gelten oder auch ein kurzes Nickerchen ausreicht, um sie hervorzurufen. Diese Frage konnte nun von den Forschern der Harvard University und der Harvard Medical School endlich beantwortet werden. Die Studie: Wie ein Nickerchen gesünder machen kann Auf der Suche nach einer Antwort haben Harvard-Wissenschaftler die Teilnehmer ihrer Studie gebeten, an vier 60-minütigen Trainingseinheiten teilzunehmen. Ihre Aufgabe bestand dabei darin, sich auf einen Punkt in der Mitte des Bildschirms zu konzentrieren und gleichzeitig Figuren im peripheren Sichtfeld wahrzunehmen. Nach der zweiten Session hielten einige Teilnehmer ein kurzes Nickerchen von 30 bzw. 60 Minuten. Während sich die Leistung der wach gebliebenen Teilnehmer in den darauffolgenden Übungseinheiten linear verschlechtert hat, blieben die Ergebnisse „ausgeschlafener“ Gruppen konstant und wiesen sogar, nach 60 Minuten Schlaf, Verbesserungen auf. Diese Ergebnisse verdeutlichen überzeugend die Wichtigkeit von Schlaf für unsere Gesundheit, sei es die ganze Nacht oder nur ein Power Nap am Nachmittag. Von großem Interesse sind aber auch die weiterführenden Schlüsse, die die Forscher aus diesen Erkenntnissen ziehen. Sie vermuten, dass Burnout, welches als Resultat konstanter Übermüdung unseres Gehirns eintritt, durch kleine Schlafunterbrechungen verhindert werden kann. Ein Mittagsschlaf gönnt unserem Kopf eine kurze Regenerationspause, stärkt unser Gehirn und trägt damit zur Verbeugung des Burnout-Syndroms bei. NeuroNation im Kampf gegen Burnout Für diejenigen, die für Ihre Gesundheit nicht nur schlafen möchten, haben wir eine weitere gute Nachricht: Durch Gehirntraining stärken Sie Ihre mentalen Ressourcen und können sich so vor Burnout schützen. In einer Studie des Wissenschaftlers Doktor Stefan Diestel von der TU Dortmund konnte nachgewiesen werden, dass Angestellte, die geringere geistige Fähigkeiten besitzen, in Stresssituationen ein um circa 50% höheres Risiko besitzen, an Burnout zu erkranken, als Personen mit trainierten geistigen Fähigkeiten. In enger Zusammenarbeit mit bekannten Neuropsychologen entwickelt NeuroNation ein maßgeschneidertes Gedächtnistraining, um Sie fit und gesund zu halten. Das Trainingsprogramm beinhaltet eine Vielzahl verschiedener Übungen, die durch ihre Vielseitigkeit für Abwechslung sorgen und gleichzeitig die fluide Intelligenz nachweislich erhöhen. Lassen Sie sich Ihren persönlichen Trainingsplan erstellen und spüren Sie schon bald Ihren Fortschritt. Discount-Code für Ihre Kunden: AKTIVERGEIST (Rabatt 30%)
  • Rolf König
    10. Sep. 2017

    So können Sie Ihr Demenzrisiko senken Die genaue Ursache von Demenz ist unklar. Aus diesem Grund tun sich Wissenschaftler aus der ganzen Welt schwer, ein Heilmittel gegen diese Plage zu finden. Sie suchen ununterbrochen nach Einflussfaktoren, die die Entwicklung dieser Krankheit begünstigen oder, umgekehrt, verhindern können und werden glücklicherweise immer wieder fündig. So konnte eine neue Studie erst vor Kurzem bedeutende Einflussfaktoren herausfiltern. Gute Nachricht für uns: Einige von ihnen haben wir selbst in der Hand. Diese Umstände können Demenzentwicklung begünstigen Forscher der John Hopkins University (Baltimore, USA) haben Daten von 15.744 Studienteilnehmern analysiert, um diverse Risikofaktoren genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Probanden wurden zu Beginn der Studie in 1987 im Alter von 45 bis 64 Jahren rekrutiert. Die Teilnehmer wurden 23 Jahre lang beobachtet und medizinisch untersucht. In dieser Zeit erkrankten 1.516 von ihnen an Demenz. Der größte Risikofaktor für die Erkrankung ist, wie erwartet, das steigende Alter, dicht gefolgt vom APOE4-Gen, dessen Träger als besonders alzheimergefährdet gelten. Dies sind die beiden größten Risiken, auf die wir leider keinen Einfluss nehmen können. Die Forscher haben auch regulierbare Faktoren identifiziert: Rauchen und Bluthochdruck sind einige der größten Feinde der Gesundheit unseres Gehirns. Auch Bildung und mentale Aktivität stellen laut der Studie einen Hebel dar, mit dessen Hilfe wir Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen können. Bleiben Sie gesund in jedem Alter Diese Entdeckungen sind mehr als vielversprechend: Wir selbst haben es zu großem Teil in der Hand, ob wir auch im Alter fit bleiben, oder, von Demenz gezeichnet, die schönsten Erinnerungen unseres Lebens und unsere Selbstständigkeit verlieren. Ein effektives und wissenschaftlich fundiertes Gehirntraining eignet sich besonders gut, um das Gehirn zu fordern und auch im Alter geistig fit zu bleiben. Das Gehirntraining von NeuroNation orientiert sich an den neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung und passt sich stets Ihren Fähigkeiten an. 12 Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben bereits das Gehirntraining von NeuroNation für sich entdeckt und uns ihr Vertrauen geschenkt. Vergessen auch Sie Ihre Gesundheit nicht und schenken Sie sich eine gesunde und glückliche Zukunft. Discount-Code für Ihre Kunden: AKTIVERGEIST (Rabatt 30%)
  • Rolf König
    27. Aug. 2017

    So schwächt Stress unsere Emotionskontrolle ab Wie würden Sie darauf reagieren, wenn Sie im Einkaufszentrum zufällig von jemandem geschubst fühlen? Vermutlich würden manche von uns einen negativen Beigeschmack weitertragen, andere hingegen nur kurz mit den Schultern zucken und weiterlaufen, denn – sie lassen los. Solche Situationen sind trotz ihrer Alltäglichkeit mit einer ganzen Reihe an kognitiven Funktionen verbunden: Aufmerksamkeit, Flexibilität und Kontrolle. All diese so genannten exekutiven Funktionen sorgen für die Regulation unserer emotionaleren Reaktionen auf aufwühlende Stimuli. Manchmal scheinen aber alle drei nicht in der Lage zu sein, unsere Emotionen im Zaum zu halten. Dann reagieren wir auf einen Reiz anders, als wir es eigentlich möchten, und bereuen es später. Welche Faktoren gefährden die Stärke unserer Emotionskontrolle? Forscher der New York University haben die Wichtigkeit dieses Problems erkannt und sind der Frage auf den Grund gegangen, welchen Einfluss Stress auf unsere Emotionskontrolle hat. Dazu haben sie ein zweistufiges Experiment durchgeführt. Am ersten Tag wurden alle Teilnehmer darauf konditioniert, beim Anblick von bestimmten Bildern (beispielsweise Spinnen oder Schlangen) eine emotional aufwühlende Reaktion zu verspüren. Daraufhin besuchten alle Experimentteilnehmer einen Workshop zur Stärkung der Emotionskontrolle, der die emotionale Reaktion auf die schmerzvolle Assoziation mit Spinnen- und Schlangenbildern mildern sollte. Am nächsten Tag wurden die Probanden in zwei Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe wurde das Stressniveau der Teilnehmer künstlich gehoben, indem sie gebeten wurden, ihre Hand für 3 Minuten in eiskaltes Wasser zu legen, eine Prozedur, die – studienbewiesen – zur Erhöhung des Stresshormons Kortisol im Blut führt und dadurch den Grad der Stressempfindung misst. Die zweite Gruppe hingegen legte ihre Hand für 3 Minuten in lauwarmes Wasser. Danach wurden allen Studienteilnehmern erneut Spinnen- und Schlangenbilder gezeigt. Es hat sich herausgestellt, dass die zweite Gruppe viel besser die am Tag davor gelernten Strategien anwenden konnte, als die gestresste Gruppe, und dadurch ihre Emotionen im Griff hatte. Stress bekämpfen und entspannt und glücklich durchs Leben gehen Diese Studienergebnisse zeigen, dass wir unsere emotionalen Reaktionen unter Stress viel schlechter kontrollieren können. Das erklärt, warum wir nach einem anstrengenden Arbeitstag so oft ungeduldiger mit unseren Nächsten sind, als wir es gerne sein würden. Wissenschaftler konnten ebenfalls feststellen, dass regelmäßiges Training die Emotionskontrolle langfristig steigern kann. Laut einer im Jahr 2013 veröffentlichten Studie können wir mit Hilfe von wissenschaftlichem Arbeitsgedächtnistraining unsere Emotion besser regulieren und somit unser Wohlbefinden – und das Wohlbefinden unserer Familie – steigern. Das Gehirntraining von NeuroNation verbessert wissenschaftlich nachgewiesen Ihr Arbeitsgedächtnis und stellt somit eine effektive und zeitsparende Möglichkeit dar, Ihre Emotionskontrolle zu stärken. Fangen Sie gleich mit Ihrem Training an und bleiben Sie glücklich und entspannt. Discount-Code für Ihre Kunden: AKTIVERGEIST (Rabatt 30%)